Horsemaning – Anleitung zum Erstellen “kopfloser” Bilder

Ein neuer Trend scheint das Internet zu erobern, das sogenannte “Horseman(n)ing”. Dabei sieht es so aus, als hätten die abgebildeten Personen ihren Kopf verloren.

Da ich von natur aus sehr experimentierfreudig und neugierig bin, habe ich mich an dieser Art der Bild-Erstellung / -manipulation auch einmal versucht.

An dieser Stelle möchte ich erklären, wie ich vorgegangen bin. Es gibt sicherlich eine Vielzahl an Möglichkeiten, mit Sicherheit auch bessere bzw. professionellere.
Die folgende benötigt eine Person (in dem Fall ich), eine Digicam mit Selbstauslöser, eine feste und möglichst rutschfeste Abstellfläche für die Cam (am optimalsten wäre natürlich ein Stativ) und eine Möglichkeit, sich zu “verstecken”, wie du gleich sehen wirst.

Als erstes gilt es, die Cam so auszurichten, dass genug Platz da ist für den Körper (der ja am Ende ohne Kopf zu sehen sein wird) und den Kopf. Dann wird das erste Bild geschossen, welches nur die Umgebung zeigt:

Anleitung zum Erstellen von horsemanings, nur die Umgebung

Auf diesem Bild siehst du zwei Dinge, die später zu einem Problem führen können, wenn man nicht aufpasst (also so wie ich bei den ersten gefühlten 135 Versuchen). Zum einen scheint die Sonne. Das sollte während des Erstellens der nächsten Bilder auf jeden Fall so bleiben. Es ist also wichtig für gleichbleibende Lichtverhältnisse zu sorgen. Ich bin also vorher auf den Balkon gegangen und habe geschaut, ob innerhalb der nächsten Minuten mit Wolken vor der Sonne zu rechnen ist. Das zweite Problem ist der Traumfänger, der da hängt. Ursprünglich wollte ich diesen abhängen, habe es dann aber gelassen, weil aufgrund von erhöhtem Staubaufkommen mit veränderten Lichtverhältnissen zu rechnen war, ähem… Verlegener Smiley
Also bin ich vorsichtig drunter hergeschlichen, damit die Federn sich nicht zu sehr bewegen.

Kommen wir nun zum zweiten Bild. Dieses zeigt mich in voller Pacht, also mit Kopf und Körper:

Anleitung zum Erstellen von horsemanings, der ganze Körper

Bei diesem Bild kommt es (wie man sieht) nicht darauf an, besonders intelligent oder erotisch oder so zu schauen, denn der Kopf wird später eh rausgeschnitten.

Beim nun folgenden Bild sieht es anders aus. Hier sollte man halbwegs normal schauen. Ok, mir ist das nicht wirklich gelungen, was aber daran liegt, dass ich sowieso nicht sonderlich fotogen bin. Um dem Abschlussbild etwas mystisches zu geben, habe ich einfach die Augen geschlossen:

Anleitung zum Erstellen von horsemanings, nur der Kopf

Achte bei diesem Bild darauf, dass möglichst NUR der Kopf zu sehen ist. Ist mir auch nicht ganz gelungen, man sieht noch ein kleines Stück des Kragens meines Pullovers, aber das konnte ich per Bildbearbeitung korrigieren.

Nachdem du diese drei Bilder geknipst hast, geht es nun ans Bearbeiten. Jetzt zeigt sich, ob die Bilder von der Umgebung her deckungsgleich sind, denn das müssen sie sein. Jede kleinste Veränderung der Lichtverhältnisse würde sich jetzt rächen. Ebenso jedes kleinste Verrutschten der Cam. Oder (wie in meinem Fall) jedes Windstößchen, welches den dusseligen Traumfänger bewegt hat…

Als Hauptbild habe ich das genommen, welches mich komplett zeigt (Image 2). Hier habe ich zunächst einmal per ovaler Auswahl meinen Kopf ausgeschnitten. Um das nun entstandene “Loch” wieder zu füllen, brauchte ich das Bild, welches nur die Umgebung zeigt (Image 1). Jetzt galt es, an möglichst gleicher Stelle im Bild eine möglichst gleich große ovale Auswahl wie die vorhergeganene auszuschneiden, um mit dieser das Loch in Image 2 wieder zu schließen. Ich musste ein wenig “rumschnibbeln”, Bildbearbeitung ist nicht gerade eine meiner Stärken.
Als letztes musste ich jetzt nur noch den Kopf aus Image 3 ausschneiden und an selber Stelle im Hauptbild einfügen. Auch hier musste ich mehrmals schneiden, aber wer mit seinem Bildmanipulationsprogramm vernünftig umgehen kann, dem sollte all das wesentlich leichter fallen. Ich bin immer froh, wenn ich eine solche Arbeit ohne gebrochene Arme abschließen kann… ;-)

Das Endergebnis bin ich noch schuldig:

Anleitung zum Erstellen von horsemanings, das Endergebnis

Um den Bild noch mehr Mystik zu verleihen, habe ich am Ende der Bildmanipulation den sogenannten Sepia-Effekt angewandt.

Das Ergebnis ist sicher nicht perfekt, auch nicht professionell, aber das war auch nicht die Absicht dahinter. Es hat Spaß gemacht, dieses Bild zu erstellen. Und in meinem Kopf haben sich schon weitere Ideen für solche Bilder angesammelt. Für einige werde ich eine zweite Person brauchen, einige davon sollen draußen entstehen, andere hier in meiner Wohnung. Mal sehen, was sich noch alles ergibt.

Ich hoffe, dir gefällt meine kleine Anleitung. Wenn du Fragen hast, immer rüber damit! Ansonsten wünsche ich dir viel Spaß bei der Umsetzung DEINER Ideen. So lange die Bilder geschmackvoll sind, ist der Kreativität keine Grenze gesetzt.

Über Feedback oder sogar Ergebnisse würde ich mich sehr freuen!

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Mobbing im Internet – Es kann jeden treffen!

Mobbing im InternetMobbing im Internet. Ein heikles Thema, welches in Zeiten von Facebook & Co aktueller ist denn je. Viele der Mobbing-Opfer sind aufgrund des teilweise monatelang anhaltenden Psychoterrors seelisch völlig am Ende. Einige von ihnen haben als letzten Ausweg nur noch eines gesehen, den Suizid… Derweil wähnen sich die Täter in der vermeintlichen Anonymität des Internets in Sicherheit.

Dieser Artikel soll zeigen, dass es durchaus möglich ist, sich zu wehren! Vor einigen Jahren war ich selber Opfer solcher Mobbing-Attacken. Und ich habe mich gewehrt! Es war nicht leicht, ich brauchte viel Geduld und starke Nerven, aber ich habe es geschafft!

Zur damaligen Zeit war ich Operator (Lotse) in einem Chat. Die Aufgabe der Lotsen bestand im wesentlichen darin, den Chat “sauber” zu halten, sowie Störenfriede in ihre Schranken zu weisen, sie gegebenenfalls zu kicken und deren Zugänge zu sperren.

Letzteres ging in der Regel recht unspektaktulär über die Bühne. Kleinere Beschimpfungen waren an der Tagesordnung, daran hatte man sich schnell gewöhnt, aber… EIN User, der kam offenbar nicht damit zurecht, dass er gekickt und gesperrt wurde. Er hatte schon immer für Unruhe gesorgt und insbesondere Userinnen beleidigt. Unglücklicherweise war ich meist “im Dienst”, wenn das passierte. So kam es also, dass “Pac-Man” zu seinem Feindbild Nummer 1 wurde und das bekam ich dann auch zu spüren bzw. zu lesen. Zunächst begann er, mich nur im Chat aufs übelste zu beschimpfen und zu beleidigen. Bald weitete er das ganze auf das Gästebuch meiner Homepage aus. Hier siehst du einige Auszüge seiner Hasstiraden (Die Bilder werden größer, wenn du sie anklickst):

Auszug aus meinem Gästebuch, Einträge des Cybermobbers
Auszug aus meinem Gästebuch, weitere Einträge des Cybermobbers

Wäre es bei den Beschimpfungen geblieben, hätte ich von rechtlichen Schritten wohl Abstand genommen, in der Hoffnung, dass ihm das ganze irgendwann zu langweilig wird. Als jedoch die ersten Mails von Homosexuellen bei mir eingingen, war für mich eine Grenze überschritten. Ich möchte betonen, dass ich defintiv nichts gegen Homosexuelle habe, aber bei Mails mit detaillierten Beschreibungen und Bildern diverser Sexpraktiken, hörte der Spaß bei mir auf.

So entschloss ich mich also, zur Polizei zu gehen und Anzeige zunächst gegen Unbekannt zu erstatten. Vorher hatte ich sämtliche Beleidigungen etc. als Screenshots ausgedruckt, damit ich bei der Polizei auch etwas vorweisen konnte. Was der Täter offenbar nicht wusste oder schlicht nicht ernst genommen hatte war, dass sämtliche seiner Aktionen, sowohl im Chat als auch in meinem Gästebuch, mitgeloggt wurden inclusive seiner IP-Adresse mit minutengenauer Uhrzeit. Damit hat er quasi einen unverkennbaren Fingerabdruck hinterlassen.

Einige Wochen später wurde der Mobber durch die Staatsanwaltschaft Cottbus erfolgreich ermittelt:

Erfolgreiche Ermittlung des Mobbers durch die Staatsanwaltschaft Cottbus

Wie du dem letzten Absatz dieses Schreibens entnehmen kannst, wollte bzw. konnte die Staatsanwaltschaft keine Anklage erheben. Das öffentliche Interesse wurde damals nicht bejaht. Ob das heute immer noch so wäre…? Wie auch immer, die Polizei hat mir geraten, den Weg des Zivilprozesses einzuschlagen, meine Chancen stünden sehr gut, Schmerzensgeld zu erhalten. Über die Rechtsanwaltskammer Berlin/Brandenburg erhielt ich die Adresse eines Anwaltes, der mit Medienrecht bereits Erfahrung hatte.

Nachdem ich ihm alle Unterlagen, Screenshots etc. überlassen hatte, begann er mit seiner Arbeit. Ich brauchte mich praktisch um nichts mehr zu kümmern. Ich wurde aber über jeden Schritt schriftlich und auch telefonisch informiert.

Im folgenden zeige ich die wichtigsten Schreiben. Das wichtigste zuerst, die Unterlassungserklärung des Täters:

Unterlassungserklärung des Täters

Als nächstes ging es um die Höhe des Schmerzensgeldes. Das erste Angebot des Anwaltes der Gegenseite wurde seitens meines Anwaltes mit sehr deutlichen Worten abgelehnt:

Verhandlung über die Höhe des Schmerzensgeldes

2500 Euro wurden es dann leider nicht, denn die wirtschaftlichen Verhältnisse des Täters mussten Berücksichtigung finden:

Einigung über die Höhe des Schmerzensgeldes

Zusätzlich zu den 500 Euro Schmerzensgeld musste der Täter meine kompletten Anwaltskosten bezahlen. Diese beliefen sich auf circa 1000 Euro.

14 Monate später dann endlich konnte die Akte geschlossen werden. Ich war froh, mein Anwalt war froh und Dell war auch froh (ich habe mir von dem Geld nämlich einen neuen Rechner gekauft). Der einzige, der wohl nicht wirklich froh war, das war der Täter. Von ihm habe ich nie wieder irgend etwas gelesen oder gehört…

Dieser Artikel soll mahnen und Mut machen zugleich. Die Mahnung geht an potentielle Täter und an diejenigen, die mit dem Gedanken spielen, auch mal “jemanden fertig zu machen”! Zu glauben, ihr seid anonym im Internet unterwegs, ist ein Trugschluss! Also überlegt euch lieber zweimal, was ihr tut oder besser lassen solltet!

Mut machen soll dieser Artikel den zahlreichen Opfern dieses Cyber-Mobbings. Lasst euch diesen Psycho-Terror nicht gefallen! Ihr seht, man kann sich wehren! Selbst wenn es ein langer und anstrengender Weg ist, lasst nicht zu, dass der Täter ungeschoren davonkommt. Sorgt dafür, dass diese Leute so etwas nie wieder machen! Damit verhinderst du vielleicht sogar, dass es weitere Mobbing-Opfer gibt.

In diesem Sinne… Was du nicht willst, das man dir tut, das füg’ auch keinem and’ren zu… :-)

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OP nach Kausch-Whipple oder… Mein dritter Geburtstag…?

BauchspeicheldrüseFreitag, 30. September 2011 7 Uhr morgens, Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam, Visceralchirurgie, OP-Saal 6. Zum zweiten mal nach 2007 muss ich am Bauch operiert werden. Mehrere vorhergehende Untersuchungen haben ergeben, dass meine Bauchspeicheldrüse voll ist mit Zysten und ähnlichen Sauereien.
Somit war die Indikation gegeben zu einer Operation nach Kausch-Whipple (Walter Kausch, deutscher Chirurg 1867 bis 1928, Allen Oldfather Whipple, amerikanischer Chirurg, 1885 – 1963):

“Bei der klassischen Operation nach Kausch-Whipple wird der Kopf der Bauchspeicheldrüse, der Zwölffingerdarm, die Gallenblase sowie ein Drittel des Magens entfernt [...]“

Die OP war auf vier Stunden angesetzt. Allerdings muss es in mir derartig wild ausgesehen haben, dass die Operateure fünf Stunden gebraucht haben. Zusätzlich wurde mir die Milz entnommen, sowie der Schwanz der Bauchspeicheldrüse. Heftig, oder?

Die Bauchspeicheldrüse hat vereinfacht erklärt zwei Aufgaben, nämlich die Produktion von Insulin und die Produktion fettverdauender Enzyme. Beides kann meine Drüse nun nicht mehr. Das macht aber nichts. Insulin musste ich vorher schon spritzen und für die Enzyme gibt es Tabletten, wie z. B. Kreon. Der kleine Rest der Bauchspeicheldrüse in mir dient nun nur noch als so genannter “endokriner Gegenspieler”, das heißt er soll dafür sorgen, dass ich rechtzeitig merke, wenn ich unterzuckere. Das funktioniert auch, allerdings ein bisschen spät! Ich hoffe, das wird sich mit der Zeit alles noch einspielen.

Was die anderen entnommenen Organe den ganzen Tag so gemacht haben, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht. Aber offenbar kann man auch ohne all diese leben. Ich muss halt derzeit noch aufpassen, was ich esse und vor allem wie viel! Große Schlemmereien wird es bei mir wohl nicht mehr geben, aber damit kann ich gut leben.

Am 15. November findet eine Nachuntersuchung statt. Diese wird endgültig zeigen, ob diese OP tatsächlich auch erfolgreich war. Wenn das der Fall ist, dann bin geheilt, sagen die Ärzte. Ich hoffe es so sehr… Also, drückt mir kräftig die Daumen! :-)

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PHP Programmieren ist nichts weiter als schlechtes Englisch

Programmierschluempfe und Papa SchlumpfWie den meisten von euch schon aufgefallen sein wird, beschäftige ich mich sehr intensiv mit der Programmierung dynamischer Webseites.
Laut Wikipedia wird PHP auf ca. 75 % aller Websites als serverseitige Programmiersprache eingesetzt und ist damit die am häufigsten verwendete Sprache zum Erstellen von Websites.

Sehr einfach und bildlich erklärt, werden PHP-Scripte zuerst zum Server geschickt, dort “übersetzt” und anschließend (für Browser und somit für alle User) lesbar zurückgeschickt. Das Ergebnis ist z. B. der Text, den du gerade liest oder auch das Bild da mit den Schlümpfen.

Schaut sich der Laie ein solches Script an denkt er “Wow, was für ein riesen Haufen unkoordiniert aneinander gereihter Buchstaben und Zeichen.”:

<?php
 
if($deutscher_meister == "Bayern Muenchen") {
    $die_schon_wieder = true;
} else
  if($deutscher_meister == "Schalke 04") {
    $die_schon_wieder = false;
    $wurde_aber_auch_mal_wieder_zeit = true;
  } 
?>

Der Profi erkennt sofort eine so genannte if-else-Abfrage. Übersetzen wir das ganze doch einfach mal in eine für alle verständliche Sprache:

Wenn(if) der FC Bayern dieses Jahr Deutscher Meister wird, dann denken die meisten “Oh neeee, die schon wieder!(true)”. Wird ansonsten(else) Der FC Schalke 04 Deutscher Meister denken alle, dass es echt mal wieder Zeit wurde(true), weil die letzte Meisterschaft war 1958 und keiner denkt “Oh neeee, die schon wieder!(ist ja false). Einfach, oder? :)

Ein anderes, etwas komplizierter aussehendes Beispiel:

<?php
  switch ($hunger) {
      case "bisschen":
          $abendbrot = "Nur ne Stulle";
          break;  
 
      case "normal":
          $abendbrot = "Boulette mit Kartoffelsalat";
          break;  
 
      case "viel":
          $abendbrot = "Riesen Pizza mit alles und doppelt Käse";
          break; 
 
      case "riesig":
          $abendbrot = "Halbes Schwein auf Toast";
          break;                
 
      default: normal($mysql);   
  }
 
?>

Ich übersetze mal:
In Abhängigkeit davon, wie groß dein Hunger ist entscheidest du, was es zum Abendbrot gibt. Für den Fall(case), dass dein Hirn auf wenig Hunger schaltet(switch) entscheidest du, dass es heute Abend mal nur eine Stulle gibt, das muss reichen (oder du hattest einfach nur keine Lust, einkaufen zu gehen, aber das ist ein anderes Thema). Bei viel Hunger gibt es Pizza, bei riesen Hunger ein halbes Schwein und so weiter. Hast du dich einmal für eine der Mahlzeiten entschieden, kannst du aufhören(break), darüber nachzudenken. Standard(default) ist eben der normale Hunger, es gibt Boulette mit Kartoffelsalat, ist ja auch lecker (und du warst einkaufen :D ).

Du siehst also, so kompliziert ist das alles gar nicht. Anfangs hat mich dieser riesen Haufen Buchstaben und Zeichen völlig abgeschreckt, aber wenn man sich einmal darauf einlässt, dann macht es Spaß. Vor allem, wenn sich nach und nach auch Erfolge einstellen.

In diesem Sinne: Trau’ dich! Und vergiss nicht: PHP Programmieren ist nichts weiter als schlechtes Englisch… ;)

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Offener Brief an eine Mücke…

Offener Brief an eine MückeLiebe Mücke,

ich freue mich, dass wir uns auch dieses Jahr wiedersehen. Kann es sein, dass du gewachsen bist? Irgendwie erscheinst du mir größer als letztes Jahr…

In den letzten Jahren hast mich ja einige male ganz schön zerstochen. Und das obwohl du eigentlich genau weißt, dass ich sehr allergisch auf deine Stiche reagiere. Aber das schien dir egal zu sein. Alles, woran du egoistischerweise gedacht hast, waren die Eier, die du gelegt hast. Denn mit dem Blut der Menschen ernährst du ja deine Babys, ganz toll!

In der Natur hat jedes Insekt irgend eine sinnvolle Aufgabe. Fliegen zum Beispiel essen andere Insekten, Bienen bestäuben Blümchen und erzeugen ganz nebenbei auch noch Honig usw. Aber welche Aufgabe hast DU eigentlich? Keine! Es tut mir leid, dir das sagen zu müssen, aber… Du bist vollkommen überflüssig! Das einzige, was du kannst ist laut summen und mir damit den letzten Nerv rauben. Ich danke herzlich für viele schlaflose Nächte, in denen ich durch die Wohnung gelaufen bin und jeden Millimeter meiner Wände und Zimmerdecken nach dir abgesucht habe. Schlafen wird sowieso vollkommen überbewertet…

Dieses Jahr kommst du mich sogar immer öfter in meinem Wohnzimmer besuchen. Dabei bringst du gerne auch einige deiner Kumpel mit. Grundsätzlich freue ich mich ja über Besuch, aber kannst du dich nicht einmal in meinen eigenen vier Wänden benehmen? Kannst du dich nicht einfach still in eine Ecke setzen? Du darfst auch gerne mit mir zusammen fernsehen oder mir beim Surfen im Internet zuschauen, aber bitte…! Sei leise dabei und höre vor allem auf, mir ständig am Ohr herum zu summen! Das macht mir Gänsehaut… Und wenn du schon so voller Blut bist, dass du bald platzt, warum zum Geier fliegst du dann nicht zu deinen Babys?

Ich komme nun zum Ende meines Briefes an dich, liebe Mücke. Ich hoffe, meine Worte erreichen dich und du nimmst sie dir zu herzen. Denn ansonsten darfst du dich nicht wundern, wenn du als dunkler, extrem geplätteter Fleck an meiner Wand endest…

Ganz liebe Grüße sendet dir der Holger :)

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Der 23. Juli, mein zweiter Geburtstag!

Der 23. Juli, mein zweiter Geburtstag!Heute jährt er sich zum 4. mal. Der Tag, der mein Leben von einer Sekunde auf die andere verändert hat und zwar für immer!

Es war der Morgen des 23. Juli 2007. Ich lag wach im Bett, als mir plötzlich ein wenig schwarz vor Augen wurde. Zunächst dachte ich mir nichts weiter, kann ja schließlich mal vorkommen. Als sich dann aber plötzlich ein Tunnelblick einstellte, bin ich dann doch mal aufgestanden, um mich ins Wohnzimmer zu begeben und etwas zu trinken. Aber meine Beine gehorchten mir nicht mehr, ich konnte mich nicht mehr auf den Beinen halten, konnte nicht mehr laufen. Also bin ich ins Wohnzimmer gekrochen. Dort saß ich eine zeitlang auf dem Boden und hoffte noch, dass sich mein schlechter Zustand wieder verbessern würde, aber diese Hoffnung erfüllte sich nicht.

So rief ich dann die 112 an. Was genau ich dem Disponenten der Leitstelle erzählt habe, weiß ich nicht mehr, denn ab diesem Zeitpunkt wird meine Erinnerung sehr lückenhaft. Ich weiß noch, dass ich irgendwie zur Wohnungstür gekommen bin und mich vor selbige in den Hausflur gesetzt habe. Der Notarzt kam nach einer mir endlos scheinenden Zeit. Ich wurde auf eine Trage gelegt, in den Rettungswagen geschoben und dann wurde es dunkel. Wieder richtig wach geworden bin ich erst Stunden später auf der Intensivstation.

Doch was war überhaupt passiert? Wie kam es zu diesem Zusammenbruch? Ich erfuhr, dass ich eine Ruptur der Aorta lienalis hatte, heißt ein Riss in der Körper-Hauptschlagader. Dadurch habe ich natürlich füchterlich viel Blut verloren und es war anfangs überhaupt nicht klar, ob ich überhaupt überlebe.

Ich war insgesamt 6 Wochen im Krankenhaus. Ich wurde 5mal operiert, wobei ich bei der ersten OP einen Kreislaufkollaps erlitt, den ich beinahe ebenfalls nicht überlebt hätte. Ich musste für 1,5 Wochen ins künstliche Koma versetzt werden. In dieser Zeit war auch nicht klar, ob ich durchkomme…

Vor dem Hintergrund dieser Geschichte möchte ich euch folgendes sagen:

Passt auf euch auf! Hört auf euren Körper und auf die Signale, die er sendet. Ich habe das nicht gemacht. Ich wusste, dass irgendwas in meinem Bauch nicht stimmt, habe es aber leichtsinnig abgetan. Heutzutage gehe ich lieber einmal mehr zum Arzt als einmal zu wenig!

Alles kann sich von einer Sekunde auf die nächste verändern! Es kann alles so schnell vorbei sein. Führt euch das immer wieder mal vor Augen und achtet auf euch!

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pac-man.istcool.de wird 10!

Kaum zu glauben, aber wahr… Pac-Mans HP wird nun 10 Jahr’! Wow, was für ein Reim! :D

Ich kann’s selber wirklich kaum glauben, dass meine Seite schon seit 10 Jahren existiert. Begonnen hat alles damit, dass damals wirklich JEDER eine Homepage hatte, da wollte ich natürlich auch eine haben. Aber ich hatte 2001 NULL Ahnung von HTML, PHP kannte ich überhaupt nicht. Aber es gab jemanden, der mir eine Seite gebaut hat, das war der Manfred B. aus HH.

Die Seite sollte pac-man-gelb sein, das Ergebnis siehst du hier:

Wayback-Machine 2001

Im Jahre 2002 habe ich die Seite dann selber übernommen, begann die ersten Gehversuche mit HTML. Die Seite bekam ein (immernoch quietschgelbes) 3-Frame-Layout, damals hochmodern! :D

Wayback Machine 2002

Von Zeit zu Zeit häuften sich aber die Beschwerden einiger User, irgendwas von Augenproblemen haben alle gesagt, tz… :P Na jedenfalls musste ich mich dem Druck beugen und schwenkte ca. 2004 von gelb zu schwarz:

Wayback Machine 2005

Bis zum Jahre 2007 war die Seite “geframed”, das war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr wirklich zeitgemäß. Aber ich hatte mich in den paar Jahren davor auch nicht mehr wirklich weiter mit Webdesign beschäftigt, geschweige denn mit PHP programmieren. Das ganze änderte sich schlagartig exakt am 08.11.2007! Eine Mitarbeiterin von potsdam-abc.de sprach folgenden Satz zu mir: “Was du kannst bzw. eben NICHT kannst, sieht man ja an deiner Homepage…”

Wer mich ein wenig kennt der weiss, dass mich da der Ehrgeiz gepackt hat! Noch am gleichen Abend habe ich mir ein Tutorial für PHP (MySQL etc.) heruntergeladen, mich bei Funpic.de angemeldet und habe angefangen, PHP zu lernen! Das hatte ich eh schon länger vor und dieser Satz hat den Ausschlag dazu gegeben, endlich damit zu beginnen.

Und so wurde meine Seite mit der Zeit immer moderner, schneller und optimierter. Ich eignete mir weitere Kenntnisse an, wie z. B. mod_rewrite und SEO (Suchmaschinen-Optimierung). Ich lernte, meine Quelltexte valide zu schreiben, sodass die robots der Suchmaschinen gerne bei mir vorbeischauen, um meine Seiten zu indexieren.

Eines gilt es festzuhalten: Eine Homepage wird NIEMALS wirklich fertig. Wer sich selbst ein wenig mit Webdesign und Programmieren beschäftigt, weiss wovon ich rede. Es gibt immer irgendwas zu verändern oder zu optimieren, denn auch in diesem Bereich bleibt die Technik nicht stehen, ganz im Gegenteil…

So freue ich mich auf die nächsten 10 Jahre und hoffe, dass viele neue Besucher hinzukommen und dass diejenigen, die meine Seite jetzt bereits regelmäßig besuchen und nutzen, mir weiterhin die Treue halten.
Denn: Ohne EUCH wäre meine Seite nicht das, was sie jetzt ist. Und ohne EUCH hätte ich auch keine Motivation, an der Seite weiter zu arbeiten.

Ebenso gilt mein Dank denjenigen, die mich bei technischen Problemen immer wieder unterstützen, wenn ich mal wieder irgendwo nicht weiterkomme. Jungs, ihr seid die Besten! :)

Und bevor ich jetzt auch noch sentimental werde, sage ich:
Ich danke Euch allen!! :)

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Gute Vorsätze für’ s neue Jahr…?


Weihnachten ist vorbei, der Jahreswechsel steht vor der Tür. Und wie vermutlich jedes Jahr möchte der ein oder andere mit guten Vorsätzen ins neue Jahr starten. Die/Der eine möchte sich vielleicht das Rauchen abgewöhnen, die/der nächste möchte abnehmen… und so weiter.

Ich bin normalerweise kein Freund solcher guten Vorsätze, aber dieses Jahr ist es anders. Ich habe mir vorgenommen, ein wenig mehr auf mich und meine Ernährung zu achten. Ob es funktioniert, wird das kommende Jahr zeigen… :D

Wie schaut es bei dir aus? Welche Vorsätze hast du? Oder hast du keine, weil du jetzt schon genau weisst, dass du sie eh nicht einhalten wirst? ;)

Mach mit und schreibe deine Meinung (ein Stückchen weiter unten), ich bin sehr gespannt! :)

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Wie aus Holger “Pac-Man” wurde…

Heute wird es endlich gelüftet. Das große Geheimnis um meinen Spitznamen. Viele denken vermutlich, ich habe Pac-Man als Nickname gewählt, weil ich das Spiel so toll finde. Naja, finde ich ja auch, aber das ist nicht der Grund. Denn Pac-Man nenne ich mich nicht nur im Internet, sondern auch im echten Leben nennen mich viele so. Einige, so vermute ich, kennen nicht mal meinen richtigen Namen…

Alles begann mit einer von der DLRG organisierten Ferienfreizeit im Winter 1984/85 in Marienheide (Oberbergisches Land). Dort hatte einer der Betreuer damit begonnen, mich Peckman zu nennen, abgeleitet von meinem Nachnamen. Siehe hier:

Von da an war ich im Verein halt nur noch der Peckman, nicht mehr der Holger. Abgerundet wurde das ganze dann im Sommer 1985 auf einer Freizeit in Großarl (Österreich). Guckst du hier:

Dabei blieb es dann, ich war der Pac-Man und fertig… :D

Als ich 1997 meine erste Internetverbindung bekam und mich in die ersten Chats und Foren traute, musste ich auch nicht lange überlegen, mit welchem Namen ich mich anmelde. So bin ich heute fast überall mit diesem Nicknamen unterwegs. Auf diversen Real-Treffen mit Chattern etc. war dann auch nie der Holger, immer nur der Pac-Man bzw. der Paci… :)

So, nun weisst du also bescheid. Warum meine Seite nun pacmanistcool.de heisst, das werde ich bald in einem weiteren Blog erklären, denn das würde jetzt doch zu weit führen… ;)

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Vor oder zurück…??

Kommende Nacht werden wieder einmal die Uhren umgestellt. Die Sommerzeit ist vorbei, der Herbst ist da, der Winter naht… Die Nächte werden länger und kälter… *seufz*

Doch wie jedes Jahr stehen viele wieder vor der Frage: Werden die Uhren nun vorgestellt? Oder doch zurück? Oder wie denn nun? Wenn mich jemand fragt, dann habe ich immer zwei kleine Eselsbrücken zur Hand:

  1. Es ist S o mmerzeit, die Uhren werden v o r gestellt! Also beides mit einem O! Dass dann in der Winterzeit die Uhren zurückgestellt werden, ergibt sich aus dem Umkehrschluss. ;)
  2. Im Sommer werden die Gartenstühle vor das Haus gestellt. Im Winter holt man die Stühle wieder zurück ins Haus! Das muss ich nicht erklären, oder? :D

Ich für meinen Teil werde wieder einige Tage brauchen, bis ich mich an die Umstellung gewöhnt habe. Egal, ob Sommer- oder Winterzeit, für mich ist das jedesmal ein kleiner Jetlag… :(

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